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Stockfotografie

Hatten Sie schon mal überlegt, ihre Fotos über Bildagenturen zu verkaufen? Stockfotografie hat mit der klassischen "Kunst-"Fotografie recht wenig zu tun, da andere Schwerpunkte entscheidend für die Verkäuflichkeit des Bildes sind:
- klare Aussage des Bildes
- helle, freundliche Bilder - gerne Freisteller auf weißem Hintergrund
- einfache Gestaltung, keine schnörkeligen & anspruchsvollen Kunstwerke

Was ist Stockfotografie? Ganz gut wird das in dem aktuellen Newsletter der Top-Bildagentur Fotolia beschrieben. Klar ist der Artikel sehr Fotolia-lastig - aber die Message sollte dennoch rüber kommen... :-)

Quelle: Fotola-Newsletter

Tipps des Monats: Die Microstock-Branche

1 Geschichte

Microstock ist einer der lebhaftesten neuen Märkte im Internet. Microstock ist ein echter Wachstumsmarkt und alles andere als ein kurzweiliger Trend. Inzwischen sind Microstock-Agenturen zum Teil zu exklusiven Bildlieferanten von Millionen von professionellen Kunden aus der Medien- und Kommunikationsbranche geworden. Der weltweit massiv vorhandene Bildbedarf schafft neue Absatzmöglichkeiten für Tausende von Künstlern und ermöglicht ihnen Erträge durch den weltweiten Verkauf ihrer Werke, die zuvor nicht denkbar gewesen wären.

Bis zum Jahre 2000 wurde der traditionelle Bildmarkt von wenigen großen Fotoagenturen dominiert. Sie offerierten verschiedene Arten von Fotos (Stockfotos, Editorial, People,…) zu meist zwei Lizenzarten (Right Managed und Royalty free) und teilten sich den größten den Markt mehr oder weniger untereinander auf. Aufgrund der praktizierten Hochpreispolitik, konnte sich nur eine vergleichsweise geringe Anzahl von Kunden solchen Content leisten. Es wurden verschiedene Versuche unternommen und Bundles geschnürt, um Bilder zu teilweise reduzierten Preisen anbieten zu können, z.B. Kollektionen oder Foto-CDs. Dennoch, für viele Kunden waren auch diese Lizenzierungsmöglichkeiten nach wie vor zu teuer

Stockfotos / Editorial-Fotos

Es gibt zwei Arten kommerzieller Fotos: Stockfotos sind vorproduzierte Bilder, die im kommerziellen Kontexten eingesetzt werden: z.B. in der Werbung, in der Pressearbeit, zur Illustration von Webseiten, usw.

Sogenannte “Editorial”-Fotos werden in Zusammenhang mit Nachrichten genutzt: z.B. zur Illustration der Berichterstattung, eines Artikels oder der Tagesaktualität.

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Rights Managed / Royalty-Free

Fotos werden meist mit einer der beiden folgenden Lizenzen verkauft.

Lizenzpflichtige Bilder (Rights Managed, RM): Die Bildpreise werden anhand der Nutzungsart, der Auflage und Verbreitung und der Nutzungsdauer festgelegt.

Lizenzfreie Bilder (Royalty Free, RF): Lizenzfrei heißt nicht ’ohne Lizenz’ sondern meint ein pauschales Nutzungsrecht. Die kleinen Preise (Micro) werden nach der Bildgröße berechnet. Die Bilder sind ohne Aufpreis zeitlich, örtlich und unabhängig von der Auflage kommerziell einsetzbar.

Im Jahre 2000 hatten ein paar Freaks die verrückte Idee Bilder ab einem Dollar zur Lizenzierung anzubieten. Die Anzahl interessierter Bildnutzer war weitaus größer als man damals annehmen konnte. Schnell stellte sich heraus, dass die Masse an verkauften Bildern die Niedrigpreise kompensieren würde. Microstock war geboren.

Heute glauben viele Analysten und Insider, daß die Umsätze der Microstock Industrie, die im traditionellen Bildmarkt erzielten Umsätze schon bald überholen können und prophezeien und ferner, daß der Microstock-Markt so groß wie der traditionelle RF-Stockfoto-Markt - wenn nicht größer - werden wird.



2 Wie funktioniert der Markt?


Aus der Perspektive der Künstler ist die entscheidende Eigenheit des Microstock Marktes, dass die Bildpreise eine eher zweitrangige Rolle für das Geschäft spielen. Die - teils und vergleichsweise sehr hohen - Einkünfte der Fotolia-Kontributoren entstehen in erster Linie durch die Masse der verkauften Bilder, nicht durch deren Einzelpreise. Mit ihren Online-Marktplätzen bieten die Microstocks ihren Künstlern globale Schaufenster, um ihre Werke Millionen von Kunden weltweit zu präsentieren.

Das Anfangs sicher schwer einzuschätzende Geschäftsmodell hat längst sein wahres Potential unter Beweis gestellt und den Fotografen und Designern - die sich dafür entschieden haben – oftmals beträchtliche Einkünfte generiert.

Aus unserer Sicht ist der springende Punkt nicht zu welchem Preis, sondern in welcher Anzahl ein Fotolia-Künstler seine Bilder verkauft. Und die beste Methode um viel zu verkaufen ist, kontinuierlich die Aufmerksamkeit von mehr Bildkäufern für die umfassende Datenbank zu gewinnen und auf die vielen Künstlerportfolios zu lenken. Hierfür bietet Fotolia eine Reihe von Angeboten und Diensten, die auf die Bedürfnisse der meisten Kunden zugeschnitten sind.


3 Kundenbedürfnisse

Natürlich geht es den Kunden vor allem darum, in einer Bilddatenbank schnell und jederzeit ihren Bedürfnissen entsprechende Bilder zu finden. Aus diesem Grund muss Fotolia auch weiterhin eine von Top-quality Bildern geprägte Datenbank bieten, aber gleichermaßen auch Lizenzen anbieten, die auf die unterschiedlichsten Verwendungsszenarien abdecken. Unsere Angebote und Dienste müssen demzufolge auch weiterhin interessanter und vielschichtiger sein, als die der Wettbewerber.


3.1 Bilder

In den meisten Fällen werden Bilder mit der Absicht lizenziert, um sie in der Werbung oder der Medienproduktion einzusetzen. Entsprechend müssen angebotene Bilder rechtlich unbedenklich und technisch einwandfrei sein und natürlich professionell aussehen.

- Urheberrecht und Geistiges Eigentum – dies sind mit Sicherheit die wichtigsten Kriterien beim Selektionsprozesses. Ein Foto kann unter künstlerischen oder kommerziellen Gesichtspunkten fantastisch aussehen und dennoch aufgrund kleinster aber wesentlicher Details abgelehnt werden: Z.B. wenn ein Logo, Markenzeichen, ein geschütztes Design oder Personen ohne Model Release bzw. geschützte Gebäude ohne Property Release abgebildet sind. Wir achten sehr auf diese wichtigen Kriterien zum Schutz unserer Kunden und Künstler.

- Fotografisches Können ist entscheidend. Fotografie ist eine Kunst, die gewissen Regeln unterliegt (1/3 2/3 Framing, Kontrast/Lichtstärke, Farbharmonien, etc…). Werden die Grundregeln gekonnt angewandt, können sie den Unterschied zwischen Amateur-Schnappschüssen und professionellen Fotos ausmachen.

- Angebotene Bilder sollten in erster Linie den von Kunden gesuchten Themen und Stilen entsprechen. Aus diesem Grund nimmt unser Selektionsteam vorwiegend Bilder in die Datenbank auf, die erfahrungsgemäß auf das Interesse vieler Kunden treffen werden und sich im Kontext vieler Nutzungsmöglichkeiten und Aussagen einsetzen lassen.

- Eine Microstock-Agentur muss eine möglichst ausgeglichene und umfassende Auswahl hochqualitativer Bilder zu den unterschiedlichsten Themenbereichen anbieten können. Sehr einfach zu schießende Motive werden oft von einer Vielzahl von Fotografen angeboten. Bei sehr generischen Motiven („die 10.000 Sonnenblume“) fällt unsere Selektion wesentlich strenger aus um die Auswahl auf die besten Bilder in den betreffenden Kategorien zu beschränken. Dagegen hat ein komplexes und nur mit Aufwand zu realisierendes Motiv weitaus größere Chancen auf die Akzeptanz der Kunden zu stoßen.

- Um das gesuchte Bildmaterial schnell finden zu können verlangen Kunden nach einer schlagkräftigen Suchmaschine, die ihnen die Suche nach Schlagworten in ihrer Landessprache ermöglicht. Insofern ist die exakte Verschlagwortung das A und O für den Verkauf von Bildern. Verwendete Schlagwörter müssen in direktem Zusammenhang mit dem Bild bzw. Motiv stehen und es akkurat beschreiben um das Verkaufspotential zu steigern. Mehr zur Verschlagwortung


3.2 Lizenzen

Unsere Bildlizenzen müssen kommerziellen Hauptanwendungszwecken unserer Kunden entsprechen - sie müssen flexibel, verständlich und einfach zu nutzen sein. Daher beschränkt sich Fotolia auf im Grunde nur 2 Kauf- bzw. Verkaufslizenzen für lizenzfreien Content:

- Die Standard Lizenz ist die überwiegend genutzte Lizenzart. Sie ermöglicht Kunden, die Nutzung der Bilder in allen möglichen Medien: Z.B. Webseiten, Newsletter, Print- und Online-Werbung, Broschüren, Flyern, etc. Standard Lizenzen sind die meist gekauften Lizenzen, da sie die häufigsten Einsatzzwecke abdecken.

- Die Erweiterte Lizenz ermöglicht es Kunden Bilder zur Erstellung von Werken und Derivaten einzusetzen, die für den Wiederverkauf bestimmt sind: Z.B. Postkarten, Poster, T-Shits, Templates, etc. Sie werden teurer als Standard Lizenzen angeboten, jedoch sollten Künstler bedenken, daß gerade niedrige Preise zu gesteigerten Käufen führen.


3.3 Angebote

Bildkäufer haben oft unterschiedlichste Bedürfnisse: Manche Kunden benötigen gelegentlich Bilder oder spontan während Produktionspeaks, andere sogar Tausende Motive täglich. So unterschiedlich wie die Bedürfnisse selbst, sind auch die Branchen aus denen die Kunden stammen: vom Freiberufler, über größere Firmen bis hin zum weltweit agierenden Unternehmen.

Fotolia bietet hierfür zwei Einkaufsoptionen, die den Bedürfnissen der meisten Käufer gerecht werden:
- - Das Credit-System: Hier werden Bilder im Einzeldownload abgerechnet. Typische Kunden sind z.B. Freelancer und kleinere und mittlere Unternehmen (KMUs) und Agenturen. Der Lizenzverkauf per Einzeldownload bei Bezahlung per Credits macht die klare Mehrheit der Verkäufe aus. Viele Käufer kaufen im Auftrag kleiner oder mittlerer Firmen ein, die einen gelegentlichen oder temporären Bildbedarf haben. Das Credit-System ist einfach, flexibel und wird von der überwiegenden Mehrheit der Kunden täglich genutzt.

- Das Abonnement: Von der Abo-Lösung machen Unternehmen gebraucht, die permanent größere Mengen Bilder benötigen, z.B. Websiten-Betreiber, Online-Marketer oder auch Medienunternehmen. Oftmals wäre ein Credit-Kauf bei den erforderlichen Bildmengen keine Option, da schlicht zu teuer. Um diese Kunden bei Fotolia zu halten und ihren Bedürfnissen gerecht werden zu können, hat Fotolia das Abo Angebot eingeführt.

Der Verkauf von Bildern an Abo-Kunden ist ein nahe liegendes Mittel, um die Anzahl der Käufer eigener Werke zu erhöhen – selbst wenn der Return-Per-Image dadurch geringer ausfällt. Hier kommt die selbe Logik zum Tragen, die für die gesamten Bildmarkt gilt: Was am Ende zählt ist die Summe der verkaufte Bildern und der dadurch erwirtschaftete Gesamtumsatz - nicht der Einzelpreis der Bilder. Und auch nicht zu vergessen: Je mehr ein Fotolia-Künster verkauft, desto mehr steigt die Sichtbarkeit seiner Werke. Es ist insofern sinnvoll, Bilder nicht nur gegen Credits sondern auch im Abo anzubieten.


3.4 Werkzeuge und Services

Um Einkäufer bestmöglich bedienen zu können bietet Fotolia seinen Kunden unterschiedlichste und essentielle Angebote, Werkzeuge und Services – angefangen bei kostenlosen Layoutbildern, über die Geheimhaltung der Käuferinformationen, bis hin zu speziellen Unternehmenslösungen. Und auch wenn derartige Angebote teilweise Auswirkungen auf die gelernten Gewohnheiten der Kontributoren haben ist es für Fotolia geboten, den Wünschen der Kunden gerecht zu werden und auch spezifischen Einkaufsbedingungen großer Firmen zu entsprechen.

Beispielsweise benötigen manche der bekannteren Werbeagenturen für ihre Kundenprojekte Layoutbilder ohne die sonst üblichen Wasserzeichen. Ohne dieses Feature würden sie bestimmte Aufträge nicht realisieren können und in Folge dessen die in Projekt-Leuchtkästen gespeicherten Bilder gar nicht erst in der druckfähigen Auflösung kaufen. Solche erweiterten Funktionen werden selektieren, Kunden im Einzelfall vom Customer Service frei geschalten.

Ein wichtiger Punkt betrifft z.B. die Informationen über Käufer. Wir haben zuvor bestimmte Käuferinformationen für jeden einzelnen Kauf transparent in den Verkäufen der Künstler angegeben. Nachdem aber vermehrt Beschwerden von Kunden auftraten, sahen wir uns leider gezwungen zu handeln und diese Informationen zukünftig nicht mehr zu kommunizieren. Was war passiert? Einzelne Kontributoren hatten Fotolia-Kunden kontaktiert und Auskunft über die Art der Nutzung und die Lizenzierung ihrer Werke verlangt. Dem Nachzukommen ist nicht nur zeitaufwändig und nicht zumutbar, sondern auch befremdlich. Deswegen und ferner auch hinsichtlich des Datenschutzes haben wir seither davon Abstand genommen und verbergen nunmehr die Käuferinformationen wie alle anderen Microstock- und die Mehrheit der traditionellen Bildagenturen.

Ferner bieten wir unseren Kunden eine Vielzahl von individuellen Unternehmenslösungen - entsprechend ihrer besonderen Anforderungen. Hierfür hat Fotolia spezielle Kunden- und Verkaufsberater, die in vielen Ländern telefonisch erreichbar sind und Kunden die passenden Informationen über unsere technisch führenden und teils einzigartigen Funktionen erteilen können: z.B. die Fotolia Sub-Accounts oder der vielfältigen Fotolia APIs. Dank dieser und anderer Dienstleistungen sichern wir unseren Kunden und Partnern exzellenten Service zu - genau dann, wenn der Kunden Hilfestellungen oder bestimmte Informationen benötigt.

Je besser Fotolia die Anforderungen professioneller Kunden erfüllen kann, je unkomplizierter und einfacher Kundenwünsche befriedigt werden können, desto mehr Käufer wird Fotolia mit den Produkten und Diensten überzeugen können - und desto mehr Verkäufe und Einkünfte werden die beitragenden Künstler erzielen.



4 Vorteile für Fotolia Künstler

Fotolia ist Marktführer im europäischen Microstock-Bildmarkt. Die Fotolia Datenbank wird weltweit von über 1.6 Millionen Mitgliedern genutzt und verfügt mittlerweile über mehr als 8 Millionen Fotos, Vektoren und Videos. Fotolia bietet Käufern ein breites Spektrum an qualitativ hochwertigen Inhalten und Künstlern ein enormes Verkaufspotential.

Keine andere Bildagentur vertritt und vermarktet ihre Künstler gegenüber Kunden, Partnern und der Presse und durch Marketing- und PR-Maßnahmen und Promotions annähernd so erfolgreich wie Fotolia. Wir werden als die am schnellsten wachsende Online-Bilddatenbank bezeichnet: in Bezug auf Kundengewinnung, Gewinnung von Content und Steigerung der Verkäufe.

Das Fotolia-Modell hat sich bewährt, seine Stärken unter Beweis gestellt und in nur wenigen Jahren den Sprung an die Spitze des internationalen Bildmarktes geschafft - was vor allem auch Resultat der hervorragenden Arbeit und gleichermaßen zum Vorteil der Fotolia Künstler-Community ist.


5 Tipps

Volumen and Preisstrategie

Wie leicht zu erkennen ist lautet die wichtigste Regel auf dem Mirkrostock Markt Volumen. Gewinne werden durch hohe Verkaufsvolumen erzielt und nicht durch den Preis. Daraus ergeben sich 2 Schlussfolgerungen:

1. Um viel zu verkaufen zu können, müssen Fotografen die Ansprüche und Bedürfnisse von Käufern erfüllen können. Der Inhalte ihrer Portfolios sollten zu unterschiedlichsten Themenbereichen, Situationen oder Verwendungsmöglichkeiten passen. Bilder ohne repräsentativen Inhalt oder zu spezielle Nischenthemen sollten daher vermieden werden. Das kommerzielle Potential, also die Verkaufswahrscheinlichkeit steht eindeutig im Mittelpunkt.

2. Die Preise sollten so gestaltet sein, daß sie für Käufer ansprechend wirken, denn die Konkurrenz ist groß. So wird sich ein Käufer bei zwei ähnlichen Motiven meist das günstigere wählen, wenn es seinen Vorstellungen entspricht. Das gilt besonders für Erweiterte Lizenzen. Um das höchstmögliche Verkaufpotential zu erzielen, ist es ratsam die Preise für alle Lizenzarten Ihrer Bilder moderat und attraktiv zu bestimmen.

3. Die selbe Regel lässt sich auch auf den Verkauf von Bildern im Abonnement anwenden. Durch das Bereitstellen Ihrer Bilder im Abo erreichen Sie eine zusätzliche Käuferschicht.


Sichtbarkeit / Präsenz

Werden die vorangegangenen Regeln beherzigt wirkt sich das auch auf die Präsenz Ihrer Bilder; also deren Sichtbarkeit aus. Und es gibt noch weitere Faktoren um die Präsenz der Werke zu steigern:

1. Durch das Anbieten Ihrer Werke im Rahmen des Abonnements erhöht sich die Sold/View (Verkauf/Ansicht) Ratio der Bilder. Möchte ein Abo-Kunde eines Ihrer Werke kaufen, welches jedoch nicht im Abo erhältlich ist, wird das Bild mit 0 Verkäufen bei 1 Ansicht bewertet. Das Sold/View Verhältnis ist allerdings ein wichtiges Kriterium für die Ergebnisdarstellung unserer Suchmaschine. Bilder die nach einer Ansicht auch gekauft wurden, erhalten bei der Darstellung eine bessere Präsenz; sind also besser und schneller zu finden.

2. Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft das Anbieten von Bilderserien. Es ist völlig unsinnig dutzende Bilder mit dem gleichen Inhalt einzustellen. Gewiss bestehen da Ausnahmen, z.B. wenn ein Model in verschiedenen Posen abgelichtet wird (auch da muss der Unterschied klar erkennbar sein), jedoch ist es kontraproduktiv wenn Fotografen viele sich gleichende Motive anbieten. Es ist besser 1 Bild 100 mal zu verkaufen als 10 mal 10 Bilder, zudem erhöht sich die Präsenz des oft verkauften Bildes. Es für jemanden der ein bestimmtes Bild zu einem Thema sucht lästig sich erst durch etliche Seiten durchklicken zu müssen. Ein Portfolio verliert dadurch eindeutig an Qualität. Nicht zuletzt verteilt man die Aufmerksamkeit für ein Motiv oder eine Szene unter Umständen auf viele, identische Bilder statt sie auf eines zu konzentrieren. Letztlich verschenkt man dadurch auch die Präsenz.

3. Zu guter letzt bleibt nur noch ein Erfolgsgarant: Immer an die Originalität und Komplexität der Inhalte denken. Je mehr Details eine Szene enthält und je realistischer sie wirkt, desto höher ist auch das Interesse eines potenziellen Käufers. Daher immer das passende Modell (Motiv) zum Thema wählen, gutes Equipment benutzen und bestmögliche Bildkompositionen erzielen. Themen, die bereits auf der Datenbank vertreten sind eignen sich eher schlecht, da die Verkaufschancen niedriger sind als für neue Konzepte.

Quelle: Fotola-Newsletter


Das sagt Wikipedia zum Thema Stockfotografie:

Stockfotografie

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